Die evangelische Altmünstergemeinde freut sich auf die Reihe „... wer das Schwert nimmt“ und ist gerne Gastgeberin für eine Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen. Die Altmünsterkirche hat einen doppelten Bezug zum Thema: Zum einen musste im Zuge der Stadtbefestigung nach dem 30 Jährigen Krieg das fast 1000 Jahre alte Altmünsterkloster der neuen Stadtmauer weichen und wurde am heutigen Ort innerhalb der Stadtmauer neu erbaut; zum anderen wurde eben diese Kirche 1802 von Napoleon den Protestanten als ihre Kirche gegeben und wurde so zum Ort der ersten evangelischen Gemeinde in Mainz.
Ich bin sicher, die Veranstaltungen tragen dazu bei, viel Neues zu erfahren, laden ein zur Diskussion, und weiten den Blick – und das nicht nur geographisch
 

weil auch die andere Rheinseite einbezogen ist. Doch geht es nicht nur um Geschichte, denn wir alle erkennen wie stark immer noch Auseinandersetzungen im Spannungsfeld von Religion und Gewalt unsere Welt heute prägen. So möchte die Altmünsterkirche mit ihrer eigenen Geschichte auch ein Ort sein, um den Blick auf die Ökumene zu richten und sich für Frieden und Verständigung zwischen den Religionen einsetzen.

Herzlich willkommen in Altmünster, wir freuen uns auf Sie!

Für die Altmünstergemeinde
Pfarrer Hendrik Maskus

Grußworte von Oberbürgermeister Beutel und Kulturdezernent Dr. h.c. Krawietz, Pfarrer Hendrik Maskus, Präses Dr. Birgit Pfeiffer und Dekan Jens Böhm, Dekan Markus Kälzer, schwedische Botschafterin Ruth Jacoby, Bürgermeister Ginsheim-Gustavsburg Richard von Neumann, K. Landau, Pfr. und stellv. Vorsitzender des GAW-EKHN