Der Ortsteil Gustavsburg feiert in diesem Jahr sein 375jähriges Jubiläum. Die Entstehung von Gustavsburg ist eng mit den Ereignissen des Dreißigjährigen Krieges verbunden.
Auf der Mainspitze ließ Schwedenkönig Gustav Adolf im Jahr 1632 eine sternförmige Festung bauen, die Teil einer Gesamtanlage um die Stadt Mainz war. Die ehemalige Burg gab dem Ort „Gustavsburg“, der in diesem Jahr sein 375jähriges Bestehen feiert, seinen Namen. Reichskanzler Oxenstierna unterzeichnete am 2. Dezember 1633 einen Schutz- und Freiheitsbrief „für die Realfestung und Stadt" und verlieh den Einwohnern ansehnliche Privilegien. 1635 wurde die Gustavsburg nach zwei harten Belagerungen von den Schweden aufgegeben und geräumt.
An die Zeit der Schwedenfestung erinnern heute die von der Regionalpark RheinMain SÜDWEST GmbH

 

 

errichteten Natursteinmauern, sogenannte Gabionen, die im Gustavsburger Burgpark den Festungsverlauf andeuten, sowie ein 10 Meter hoher Spielturm, der einem ehemaligen Festungstor nachempfunden ist.
Die Idee des Evangelischen Dekanats Mainz, in Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk, der Stadt Mainz und den umliegenden Gemeinden eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Gustav Adolf“ aufzulegen und dabei über die heutigen Landesgrenzen hinauszublicken, begrüße ich sehr. Der Veranstaltungsreihe wünsche ich einen guten Verlauf.

 
Richard von Neumann
Bürgermeister der Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg

 

Grußworte von Oberbürgermeister Beutel und Kulturdezernent Dr. h.c. Krawietz, Pfarrer Hendrik Maskus, Präses Dr. Birgit Pfeiffer und Dekan Jens Böhm, Dekan Markus Kälzer, schwedische Botschafterin Ruth Jacoby, Bürgermeister Ginsheim-Gustavsburg Richard von Neumann, K. Landau, Pfr. und stellv. Vorsitzender des GAW-EKHN