„Anwalt für die Schwachen sein“, wollte der Schwedenkönig, dessen Namen das Diasporawerk der Evangelischen Kirche trägt. Das GAW unterstützt mehr als 40 evangelische Minderheitskirchen in über 30 Ländern Europas, Lateinamerikas und Asiens. Es hilft z.B. beim Gemeindeaufbau und bei der Umsetzung sozial-diakonischer Projekte. Es ist eine weltumspannende Gemeinschaft evangelischer Christen. Bundesweit wird das GAW getragen von 26 Hauptgruppen, 20 Frauengruppen und vielen kleineren Zweiggruppen. Auch das GAW-EKHN steht nicht allein - wie wir es hier in Mainz sehen - sondern wir arbeiten eng mit anderen ökumenischen Hilfswerken zusammen. In der St. Johanniskirche zu Mainz soll am Freitag, dem 28. September der 6. „Gustav-Adolf-Preis“ des GAW-EKHN an Organisationen verliehen werden, die sich durch ihr Engagement für Versöhnung und Frieden unter den Völkern ausgezeichnet hat. Der Preis geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die beiden Organisationen, die den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden ermöglicht haben: An die „Stiftung Frauenkirche Dresden“ und

 

an die „Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden e.V. i.L.“. Die beiden Organisationen waren Motoren zum Wiederaufbau der Frauenkirche und haben damit ein Zeichen gesetzt. Sie erhalten stellvertretend diesen Preis für Zehntausende von Menschen, die in unterschiedlichster Weise sich an diesem Versöhnungs- und Friedenswerk verdient gemacht haben. Führende Persönlichkeiten dieser Organisationen, wie der Vorsitzende des „Fördervereins“, Architekt Dr.-Ing. Walter Köckeritz werden den Preis entgegennehmen. Der Preisverleihung geht ein Gottesdienst voraus. Die Predigt hält der Propst für Rheinhessen Dr. Klaus-Volker Schütz. Summa summarum: Das Gustav-Adolf-Werk will mit Menschen leben, die in der Minderheit sind, der Welt mit Zuversicht begegnen, Versöhnungs- und Friedensarbeit leisten und somit wollen wir als Christen christliches Wirken unterstützen. Und das mit materieller, geistiger und geistlicher Gabe.

K. Landau, Pfr. und stellv. Vorsitzender des GAW-EKHN

Grußworte von Oberbürgermeister Beutel und Kulturdezernent Dr. h.c. Krawietz, Pfarrer Hendrik Maskus, Präses Dr. Birgit Pfeiffer und Dekan Jens Böhm, Dekan Markus Kälzer, schwedische Botschafterin Ruth Jacoby, Bürgermeister Ginsheim-Gustavsburg Richard von Neumann, K. Landau, Pfr. und stellv. Vorsitzender des GAW-EKHN